Ortsgeschichte(n)

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Feuersteinfelder (im 18. Jahrhundert auch „Steindünen“ genannt)

Die Feuersteinfelder sind vor ca. 3000 bis 4000 Jahren durch einen „Rügen“ Tsunami entstanden. Die aufgeworfenen Steinwälle haben teilweise eine Tiefe von 3 bis 4 m. Die Feuersteine stammen aus dem Kreidekliff von Mukran, dessen Kliffreste erst kürzlich wiederentdeckt werden konnten. Mehr zur Entstehung und Verwendung des Feuersteins, sowie seiner Bedeutung für die Ansiedlung von Menschen erfahren Sie während unserer Wanderung.

Kreidekliff von Mukran

Das Mukraner Kreidekliff ist der Südliche Teil der Kreidehalbinsel Nationalpark Jasmund und kann ohne Gefahr besucht werden. Die extrem reine Rügenkreide entstand vor ca. 66 Millionen Jahren und kam durch tektonische Verschiebungen an die Erdoberfläche. Wir lassen Sie am Ort des Originalvorkommens die Wirkung der Rügener Heilkreide auf Ihre Haut probieren.

Naturstrand der Prorer Wiek

Der Naturstrand Prorer Wiek ist Teil der Schmalen Heide und verbindet die beiden Rügener Inselkerne, sowie Naturschutzgebiete Granitz und Jasmund. Durch die Nutzung als militärisches Sperrgebiet über 40 Jahre bleiben Flora und Fauna relativ sich selbst überlassen. Da bereits ab 1936 das Gebiet im Zusammenhang mit dem Bau des KdF Seebades Prora unter Naturschutz gestellt wurde, konnte sich nunmehr über 80 Jahre die Natur ohne Eingriff des Menschen frei entwickeln.

Schwedische Feldfestung bei Mukran

Rügen hat eine wechselvolle Geschichte, die gleichzeitig die europäische Geschichte über Jahrhunderte widerspiegelt. Mal war Rügen dänisch, schwedisch oder preußisch und auch Truppen von Napoleon marschierten ein. Aus der Zeit der fast 200 Jahre schwedischer Herrschaft, die erst 1815 endete, stammt die recht gut erhaltene Festungsanlage, die Anlandungen Napoleonischer Truppen in der Prorer Wiek verhindern oder zumindest aufhalten sollte. Die strategische Lage der Feldfestung läßt auch die Vermutung zu, dass Störtebekers Freibeuter die Deckungsmöglichkeiten der Prorer Wiek und des Kleinen Jasmunder Boddens für ihre Verstecke ausnutzten.

Jasmunder Boddenufer

Der Zufluss von Süßwasser erleichtert Pflanzen das Wachstum in den inneren Gewässern der Insel. Da der Zufluss von Salzwasser der offenen Ostsee nur aus dem nördlichen Großen Jasmunder Bodden erfolgen kann, entstehen durch Verlandung fruchtbare Wiesen, die sich hervorragend für die Weidehaltung eignen. Die Bewaldung der Flächen wurde erst durch den Menschen vorgenommen, so dass der Bewuchs der angrenzenden Feuersteinfelder keine natürliche Ursache hat. Allerdings hat das existierende Ökosystem positive Klimawirkungen, denn die natürlich gebildete Torfschicht bindet Kohlendioxid.

Die Wanderungen finden bei jeder Witterung statt.
STARTPUNKT: Binz-Prora am Objekt „Strandzeit“ an der L 29
WANDERUNGEN: ab 1.Juni 2018 bis 8. September 2018

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